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Aschaffenburger Straße wird sicherer und schöner

Sanierungsmaßnahme wird in wenigen Monaten optimale Bedingungen schaffen. Stadt bittet Bürger um Geduld und Verständnis.



Im März wurden die Sanierungsarbeiten auf dem Teilstück der Aschaffenburger Straße zwischen Haßlocher Straße und der hinteren Einmündung In den Birken begonnen. Neben der Erneuerung des Fahrbahnbelags stehen Sicherheits- und Umweltaspekte sowie die optische Aufwertung im Mittelpunkt. Nach Abschluss der Arbeiten wird die südliche Umfahrung der Innenstadt reibungslos möglich und eine gute Verbindung zwischen den Anschlüssen Ost und West geschaffen sein.

Die Sanierung der viel befahrenen Aschaffenburger Straße wurde aufgrund des schlechten Zustands dringend notwendig. Die während der Arbeiten unvermeidliche Einbahnstraßenregelung bedeutet in den nächsten vier Monaten für die Bürger eine deutliche Beeinträchtigung. Aber nach der Instandsetzung werden alle davon profitieren.

Ein neuer Kreisverkehr an der Einmündung Haßlocher Straße wird den Zu- und Abfluss des Verkehrs verbessern und gleichzeitig die Fahrgeschwindigkeit automatisch drosseln, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Für Fußgänger werden am Kreisel Querungshilfen angelegt, so dass sie die Fahrbahn sicher passieren können. Zwei weitere Querungshilfen mit Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte entstehen am anderen Ende des Sanierungsabschnitts in Höhe Wilhelm-Raabe-Straße und In den Birken. So wird der Fußweg in Richtung Wald und Waldsee sicherer.

Das Tempolimit von 40 km/h bleibt bestehen. Damit es leichter fällt, sich daran zu halten, werden zwei neue, elektronische Geschwindigkeitsanzeigen die Fahrer auf freundliche Art auf ihr Tempo hinweisen.

Um das Straßenbild optisch aufzuwerten, wird die Nordseite der Aschaffenburger Straße komplett neu angelegt. Hier entsteht ein breiter, kombinierter Geh- und Radweg, der durch einen Grünstreifen mit neu angepflanzten Bäumen von der Fahrbahn getrennt ist. Das bedeutet mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und eine unter ökologischem Gesichtspunkt wichtige Entsiegelung des Bodens. Diese wird ebenfalls an den Einmündungen Haßlocher und Wilhelm-Raabe-Straße umgesetzt, indem die Fahrbahn zu Gunsten von Grünflächen und breiteren Gehwegen verengt wird.

Auf der südlichen Straßenseite werden kranke oder bereits gefällte Bäume durch neue ersetzt. Insgesamt werden im Bauabschnitt 46 Bäume neu gepflanzt, was der Aschaffenburger Straße ein alleeartiges Erscheinungsbild geben wird. Auch die Straßenbeleuchtung wird mit neuen Mastleuchten an das moderne Stadtbild angepasst. Für einen geringeren Energieverbrauch sorgen dabei LED-Module.

Die Bushaltestelle In den Birken wird barrierefrei gestaltet. Mit taktilen Leitstreifen für Sehbehinderte und einem so genannten Kasseler Sonderbord, der den ebenerdigen Einstieg in den Bus ermöglicht.

Ausgeführt werden die Arbeiten von der erfahrenen Jean Bratengeier Bau-GmbH, mit der die Stadtverwaltung schon oft zusammengearbeitet hat. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf ca. eine halbe Million Euro.

Die Stadtverwaltung bittet die Raunheimer um Geduld und Verständnis für die aktuellen Beeinträchtigungen. Jochen Brune, Fachdienstleiter Infrastruktur, weist darauf hin, dass es sich um sehr komplexe, umfangreiche Arbeiten handelt. "Im Boden liegen viele Versorgungsleitungen, hier muss man genau arbeiten und viele Aspekte beachten. Wenn man bedenkt, dass die Planungen für die Sanierung 2015 begonnen haben, erscheinen jetzt vier Monate bis zur Fertigstellung gar nicht so lang", meint der erfahrene Bauingenieur.

Die Sanierungsmaßnahme Aschaffenburger Straße ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Entlastung der Innenstadt, der in wenigen Monaten die Gesamtverkehrssituation für alle Bürger deutlich verbessern wird.




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