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Stadtzentrumsentwicklung erfolgreich abgeschlossen

Feierliche Einweihung des gesamten Platzes am 8. August um
17 Uhr am Rathaus Raunheim
.

Mit dem Abschluss der Arbeiten am Bauabschnitt 3 der Stadtzentrums-entwicklung wird wahr, was vor einigen Jahren im damaligen Stadtleitbild gefordert wurde: Raunheim hat jetzt eine moderne Stadtmitte mit hoher Aufenthaltsqualität und einer einheitlichen, anspruchsvollen Gestaltung. Der Rathausplatz wurde in den letzten Monaten in Richtung Pestalozzischule und Paulusgemeinde gestalterisch angebunden. So ist insgesamt eine multifunktionale Begegnungsfläche entstanden, die nicht nur schön anzusehen, sondern auch optimal auf die Bedürfnisse der Bürger zugeschnitten ist. Am 8. August um 17 Uhr wird die Platzanlage am Rathaus offiziell eingeweiht.

Auf diesen Termin freut man sich im Rathaus besonders. Denn er markiert die Realisierung eines binnen weniger Jahre konsequent vorangetriebenen städtebaulichen Konzepts. Schon 2011 wurden unter Beteiligung von Bürgern und Experten unabhängiger Verbände erste Konzepte zur Entwicklung der neuen Stadtmitte erarbeitet und im Rahmen des Städtebaulichen Initiativkonzepts (SIK) von den Stadtverordneten beschlossen. Bauabschnitt 1, also Rathaus und umliegende Platzflächen mit insgesamt 5.000 m2, wurden bereits im August 2012 fertiggestellt. Bauabschnitt 2, das Areal rund um Turnhalle und Hallenbad mit gut 2.800 m2, folgte direkt im Anschluss und wurde im März 2013 fertiggestellt. Der Startschuss für Bauabschnitt 3 mit seinen 6.800 m2 fiel im Januar 2016. Die Pause war erforderlich, weil viele andere Großprojekte parallel liefen und weil man die Finanzierung über Mittel des Regionalfonds sicherstellen wollte - was auch gelungen ist.

Der von der Stadt beauftragte Planer Johannes Wolf von Via Verde zeigt sich begeistert. "Es ist großartig, wie eine Stadt von der Größenordnung Raunheims binnen weniger Jahre ihr Gesicht verändern kann. Das schaffen nicht viele und es zeigt, mit welcher Effizienz die Verwaltung arbeitet", betont Wolf.

Insgesamt wurden in allen Bauabschnitten zusammen 54 Bäume neu gepflanzt - und sieben alte Linden innerhalb des Stadtgebietes umgesiedelt. Wo möglich, wurden Flächen entsiegelt - wie etwa in der Andienung der Pestalozzischule, deren Zuweg jetzt von Bäumen gesäumt wird. Im Boden unter den Plätzen, insbesondere unter dem Rathausplatz, ist jede Menge Technik verborgen, damit Veranstaltungen wie zum Beispiel der Weihnachtsmarkt oder auch Konzerte und andere Bühnenevents stattfinden können - was eine noch stärkere Begrünung ausschließt. Mit der Brunnenanlage, den insgesamt 110 m2 Segelbespannung, dem Beleuchtungskonzept und der optischen Aufwertung des gesamten Areals ist ein einheitliches Stadtzentrum entstanden, in dem viele Besorgungen fußläufig erledigt werden können und in dem man sich auch gerne aufhält. "Man muss sich nur einmal anschauen, wie belebt der Platz und insbesondere der Brunnen an sonnigen Tagen allein mit spielenden Kindern ist", freut sich auch Bauamtsleiter Jan Laubscheer, der seinem Team, den beteiligten Firmen und auch den Bürgern ein großes Lob ausspricht. Alle haben vorbildlich zusammen gearbeitet und seitens der Bürgerschaft gab es viel Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauphasen.

Die Gestaltung nach dem Prinzip der "Shared Spaces" - es gibt keine Trennung von Fußgänger- und Radweg - setzt auf ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und hat sich auch andernorts bereits mehr als bewährt. Wenn es, wie beispielsweise jetzt in der Niddastraße, kein schwarzes Asphaltband mehr gibt, verhält sich der Autofahrer automatisch anders und drosselt die Geschwindigkeit. Auch das gehört zu einer sozialen Stadt, ebenso wie die kommunikativen Sitzecken, die an verschiedenen Stellen auf den Plätzen mittels Sitzquadern und bunten Sitzwürfeln eingerichtet wurden - und von den Bürgern auch gern genutzt werden.

"Das engagierte Miteinander von Bürgerschaft, Stadtverordneten, Magistrat und Stadtverwaltung macht in Raunheim möglich, was andernorts vergeblich versucht wird: Unsere Stadt entwickelt sich rasant und verwandelt sich immer mehr in eine zukunftsorientierte, vitale Gemeinde, deren Leistungsstärke man im Stadtbild förmlich sehen kann", so Rathauschef Jühe. Sein Dank gilt allen an der Realisierung Beteiligten und ebenfalls der gesamten Bürgerschaft.



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