Hallo, ich bin Ihr Nachbar!



Datum:  
27.06.2019      30-tägige Veranstaltung


Ort:  
3. OG, Rathaus Raunheim, zu den Öffnungszeiten des Rathauses


Kurzbeschreibung:  
Ausstellung im Rathaus Raunheim





Hallo, ich bin Ihr Nachbar!

Ausstellung im Rathaus Raunheim - Portraitaufnahmen von Sabine Neumann stehen im Dialog zum Betrachter

Flucht und Vertreibung - Die Fotografie-Ausstellung mit dem Titel "Hallo, ich bin Ihr Nachbar!" gibt kurze Einblicke in die Erlebnisse von Menschen unterschiedlichster Herkunft.
Die Vorsitzende der Tafel Ginsheim Frau Sonja Ritz hat gemeinsam mit der Fotografin Sabine Neumann das Fotoprojekt entwickelt, aus der die Ausstellungsreihe erwuchs.
"Die Idee zu einem Fotoprojekt entstand aus vielen Gesprächen mit den Betroffenen," erläutert Frau Ritz. "Sie wünschen sich, von unserer Gesellschaft nicht nur auf den einen Aspekt ihrer Flucht oder Migration begrenzt zu werden. Die Reduktion ihrer Persönlichkeit auf solche traumatischen Merkmale ist für die Betroffenen oft sehr belastend. Der Wunsch, als Mensch mit einer eigenen vielschichtigen Lebensgeschichte, mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten wahrgenommen zu werden, ist ein Grundbedürfnis und Recht eines jeden Menschen."
Die Fotografien zeigen Menschen, die von Vertreibung und Flucht betroffen waren und einen Neuanfang in einem anderen Land wagen mussten. Sie stammen aus Syrien, Iran, Irak, Eritrea, Äthiopien, Kirgistan und Kasachstan - aber auch Deutsche befinden sich darunter, die als Kind nach dem zweiten Weltkrieg zwangsweise ihre Heimat verlassen mussten und eine schweren Neuanfang in Deutschland erlitten haben.
Vielen Abgebildeten ist gemeinsam, dass sie in ihrem neuen Leben in Deutschland einer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der "Tafel" in Ginsheim-Gustavsburg nachgehen.
Der Hintergrund aller Bilder ist dunkel - nichts soll von den gezeigten Menschen ablenken. Kleine seitlich an den Fotografien angebrachte Schrifttafeln fassen in Kürze die vielen anrührenden Geschichten dieser Menschen zusammen, sie erzählen über ihre Erlebnisse und auch über ihre Wünsche für die Zukunft.
Frau Neumann interviewte die Betroffenen und fotografierte diese vor allem während der Lebensmittelvergabe in einem improvisiertem Studio eines Nebenraumes der Tafel. Die Shootings sollten durch eine realitätsnahe Aufnahmesituation möglichst wenig gestellt sein und die gezeigten Personen in Natürlichkeit und Echtheit einfangen. Die fotografischen Ergebnisse sprechen für sich und vereinen dokumentarischen Realismus und künstlerisches Ausloten persönlicher Tiefe.
Die Ausstellung wurde erstmals im Januar 2019 in der Evangelischen Kirche in Ginsheim ausgestellt und auf einer Tagung in Berlin sowie und im Landrastamt Groß-Gerau gezeigt und fand großes Interesse. Nun wird sie mit Mitteln aus dem Programm' Ehrenamtliche Flüchtlingshilfe' der hessischen Landesregierung, die der Kreis Groß-Gerau vermittelt unterstütz und kann somit an weiteren Orten im Kreis gezeigt werden.

Im Rathaus Raunheim ist sie vom 25 Juni bis 25 Juli ausgestellt.
Öffnungszeiten:
Mo: 8 - 11 Uhr; Di: 8 - 11 Uhr; Mi: 8 - 11 Uhr, 13:30 - 17:30 Uhr; Do: 13 - 16 Uhr




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