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Umweltbildung in Raunheim

Die körperliche, seelische und geistige Entwicklung eines Kindes vollzieht sich in der aktiven Auseinandersetzung mit den Gegenständen und Vorgängen seiner Umwelt. Das emotionale Erlebnis und der unmittelbare Umgang mit den natürlichen Elementen seiner Lebens- und Spielräume - Erde, Wasser, Blumen, Früchte, Bäume, Licht und Tiere u.a. - sind für die Entwicklung des Kindes von grundlegender Bedeutung. In der Auseinandersetzung mit den Naturphänomenen erfährt das Kind sich als Teil einer lebendigen Welt.

Die Umweltbildung wird in Raunheim als Leitthema in allen Bildungsebenen altersspezifisch aufgegriffen. Hierzu werden in den Kindergärten, Schulen und Tageseinrichtungen spezielle umweltpädagogische Projekte angeboten.

Ziele der umweltpädagogischen Arbeit

  • Durch Beobachten, Fühlen, Riechen und Wiedererkennen das sinnliche Wahrnehmungsvermögen schärfen

  • Pflanzen und Tiere und ihre Lebensräume unmittelbar erleben und erkunden

  • Eine Vielfalt von natürlichen Lebensräumen schaffen, in der Kinder sich selbst und die Umwelt/Mitwelt mit allen Sinnen wahrnehmen

  • Eine lebendige Beziehung und eine aktive Verantwortung entwickeln und herstellen zur Natur und Umwelt durch Erkennen ökologischer Zusammenhänge

  • Ganzheitliches Lernen unter Beteiligung von "Kopf, Herz und Hand"

  • Bildung für eine nachhaltige Entwicklung - BNE ermöglichen, d.h. Kinder befähigen in globalen Zusammenhängen zu denken

  • Dadurch gewinnen sie eine Gestaltungskompetenz, d.h. sie sind fähig ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge zu erkennen

  • und können darauf basierend Entscheidungen treffen, diese auch verstehen und individuell, gemeinschaftlich sowie politisch sogar umsetzen

  • Unmittelbare Begegnungen mit ökologischen Phänomenen

  • Kinder neugierig machen, motivieren und aktivieren selbständig auf Entdeckungsreise zu gehen

  • Durch das Sein in der Natur Ruhe, Geborgenheit, Vertrauen und Sicherheit aber auch Geheimnisse und Abenteuer erleben

  • Gespür entwickeln für den positiven Eigenwert und die Lebensansprüche von Pflanzen und Tieren

  • Erleben von eigenen Grenzen und denen der Natur, soziales Verhalten und Risiken abschätzen lernen sowie der Umgang mit Werkzeugen und Geräten

  • Erfahren, wie viel Wissen, Fertigkeit, Geduld und Mühe notwendig sind, Biotope anzulegen

  • Erleben, wie viel Wissen, Arbeit und Mühe notwendig sind, Nutzpflanzen zu sähen, pflegen, ernten und verwerten

  • Erleben von Gemeinschaft beim praktischen Arbeiten draußen

  • ein generationenübergreifendes Lernen miteinander als prägendes Erleben

  • Anregungen für die persönliche Freizeitgestaltung sowie Ideen und Impulse für Familien

  • Identifikation und Wertschätzung unserer Stadt


  • Umsetzung der Ziele in den Schulen

    Umwelterziehung ist nicht nur wichtiger Bestandteil der Lehrpläne an beiden Schulen sondern wird auch seit 2006 von Seiten der Stadt Raunheim gefördert. Durch diese kontinuierliche Arbeit wurde an beiden Schulen eine Basis geschafft, die vielfältige, auch dauerhafte, Projekte ermöglicht.

    Beide Schulen erhalten regelmäßig seit 2008/2009 die Auszeichnung "Umweltschule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft". Diese wird vom Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz und vom Hessischen Kultusministerium jährlich für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung vergeben. Dabei wird die Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung gewürdigt.

    Um diesen Status zu erhalten, finden fortführende Gespräche mit den Schulleitungen, Fachlehrern, Klassenlehrern, Ganztagsbetreuungen sowie Kooperationspartnern (Stadt Raunheim, Stadtwerke Raunheim, Klärwerk Rüsselsheim-Raunheim, Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben, Forstbetrieb, etc.) statt. Es werden schon bestehende Projekte reflektiert bzw. neue Projekte entwickelt.

    Projekte

    Die Umweltbildungsprojekte erfolgen in beiden Schulen in Absprache mit allen Beteiligten durch vielfältige Angebote bspw. über Unterrichtsfächer, Projekttage, Projektwochen, Ferienaktionen, AGs, Fortbildungen, Öffentlichkeitstage und Presse

  • alle Jahrgänge werden fortlaufend an der Pestalozzischule ergänzend zum Lehrplan projektorientiert zu den Themen Wald, Garten, Abfall, Wasser und Energie begleitet

  • Einführung von Unterricht zu Natur und Kunst für den Jahrgang 3 an der Pestalozzischule

  • Verschiedenen AG-Angebote zu Stadt und Natur sowie Natur und Kunst an beiden Schulen

  • Projektwochen für mehrere Klassen an der Anne Frank Schule u.a. zu den Themen Wald, Energie und Mobile Tagging

  • Einführung von Unterricht Naturerleben im Jahrgang 7 an der Anne Frank Schule

  • Konzeption eines "Grünen Klassenzimmers" am Waldrand / Lache

  • Öffentlichkeitstage wie z.B. Tag der Offenen Tür, Bahnhofstraßenfest, Fest der Kulturen, Auszeichnungsveranstaltung UmweltSchule, etc.

  • Schülerinnen und Schüler werden aktiv an öffentlichen Projekten beteiligt, wie z.B. bei der Errichtung eines Grünes Klassenzimmer, bei der Betreuung und Pflege des Teichbiotops, bei der Mitgestaltung des Waldspielplatzes, bei der Verschönerung des Bauzaunes am neuen Rathaus, Bau und Pflege von Nistkästen, Mitgestaltung des NaturErlebnisGartens...


  • Elternarbeit

    Die Eltern erhalten durch gezielte Aktionen (Familiennachmittage) Ideen und Impulse für die eigene Freizeitgestaltung mit ihren Kindern und erweitern so den Erlebnisraum der gesamten Familie.

    Ausblick

    Zukünftig stattfindende umweltbildungsorientierte Projekte werden weiterhin in das Schulleben sowie in das Gemeindewesen integriert.


    Karin Jechimer
    Fachbereich IV Soziales
    Natur- und Umweltbildung
    E-Mail: k.jechimer@raunheim.de
    Telefon: 0176-231 998 45
    06142 / 402 163




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