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Drei-Gewinnt-Kommunen wollen Zweckverband Städtenetzwerk Fernost gründen


Für das chinesische Städtenetzwerk und die damit verbundenen Vermarktungsaktivitäten für chinesische Unternehmen wollen die Drei-Gewinnt-Kommunen Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach einen Zweckverband Städtenetzwerk Fernost gründen. Auch die Verteilung des Gewerbesteueraufkommens soll in dem Zweckverband verbindlich geregelt werden. "Damit leisten die Drei-Gewinnt-Kommunen weiter Pionierarbeit in der Interkommunalen Zusammenarbeit. Der Schritt zu einem gemeinsamen Städtenetzwerk mit chinesischen Kommunen ist bereits bundesweit einmalig. Ein interkommunaler Zweckverband für die Ansiedlung von Unternehmen aus Fernost sucht darüber hinaus seinesgleichen", sagt der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Zum Zweckverband führt Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe aus: "Am Anfang stand die Idee, die für die gesamte Region wichtige Ansiedlung von chinesischen Unternehmen nicht durch Konkurrenzkämpfe unserer Kommunen untereinander behindern zu wollen. Mit der Zusammenarbeit in einem Zweckverband erreichen wir jetzt sogar die Bündelung unserer unterschiedlichen Stärken, der Drei-gewinnt-Verbund wird nicht nur in Hessen große Aufmerksamkeit finden."

Die Vorteile des Zweckverbands erläutert Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel: "Gemeinsam können wir ein größeres Angebot von verschiedenen Gewerbeflächen bieten und kostengünstiger vermarkten. Außerdem können wir kompetent und auf Augenhöhe mit der Zielgruppe verhandeln." Das Städtenetzwerk zeichne sich dadurch als ein attraktiver Verhandlungspartner für chinesische Firmen aus.

In dem Zweckverband ist festgelegt, dass die Gewerbesteuer, die durch eine Neuansiedlung eines Unternehmens aus Fernost erzielt wird, zu 40 und je 30 Prozent verteilt wird. 40 Prozent soll die Kommune erhalten, in der das Unternehmen angesiedelt ist und dadurch unter anderem höhere Erschließungs- oder Infrastruktur kosten anfallen können.

Die Magistrate der drei Kommunen haben bereits zugestimmt und leiten den jeweiligen Stadtverordnetenversammlungen eine Beschlussvorlage zu. Stimmen die Stadtverordneten zu, so sollen die wirtschaftlichen Wirkungen rückwirkend zum 1. Januar 2015 greifen. Das Städtenetzwerk kann inzwischen schon schöne Erfolge verzeichnen: Neben der Ansiedlung von Tungshu Lighting haben mittlerweile weitere Unternehmen ihre Bereitschaft angekündigt, sich am Drei-gewinnt-Standort niederzulassen. Ein richtiger Knaller ist zudem die Absichtserklärung von Huawei, einem der weltweit größten Anbieter von Smart City-orientierten Informations- und Kommunikationstechnologien, zum Aufbau eines Showcenters.




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