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Ansprache des Bürgermeisters


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die weltweite Verbreitung des Coronavirus verändert aktuell überall das Leben, an das wir uns gewöhnt und das wir vermutlich alle als "gesetzt" und "irgendwie normal" vorausgesetzt haben.

Innerhalb kürzester Zeit hat es jetzt aber dramatische Veränderungen gegeben, in die wir uns konsequent zu fügen haben, wollen wir eine schwerwiegende Katastrophe für die Menschen in und außerhalb unseres Landes abwenden.

Natürlich betreffen diese Änderungen auch unsere Stadt:
  • die Stadtverwaltung kann ihre Leistungen nicht mehr in dem zuvor gewährleisteten Umfang und der gewohnten Qualität anbieten;

  • die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in den städtischen Einrichtungen ist nahezu vollständig ausgesetzt;

  • die schönen Sport- und Spielanlagen dürfen nicht genutzt werden;

  • Restaurants, Kneipen und Eissalons sind ebenso geschlossen wie die meisten Läden;

  • die Einnahmeverluste von Arbeitnehmern und Selbständigen tragen zu berechtigten existentiellen Sorgen bei;

  • und besonders schmerzhaft ist sicherlich auch, dass die für uns so wichtigen physischen Kontakte zu Freunden, Nachbarn und Bekannten erst einmal unterbrochen sind.


  • Uns allen ist trotz der sehr belastenden Wirkungen der von Bund, Land, Kreis und der Stadt Raunheim verfügten Einschränkungen sicherlich klar, dass es nun gilt, diese Maßnahmen zum Erfolg zu führen. Je konsequenter die Umsetzung betrieben wird, desto schneller dürfen wir auch darauf hoffen, diese schwere Krise überwinden zu können.

    Mein Appell ist daher ganz klar: Jetzt muss Raunheim Verantwortung leben!

    Jede/jeder muss mit ihrem/seinem Verhalten dazu beitragen, dass sich das Virus nicht weiter in der bisherigen Geschwindigkeit ausbreiten kann.

    Halten Sie sich an die Vorgaben und zeigen Sie zugleich Empathie und Hilfsbereitschaft für diejenigen, die jetzt unsere Hilfe brauchen. Insbesondere ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen in Ihrer Nachbarschaft freuen sich sicherlich darüber, wenn ihnen Unterstützung beim Einkauf angeboten wird oder wenn man sich einfach mal telefonisch oder über die sozialen Medien bei ihnen meldet.

    Diese schwierige Zeit birgt aber auch die Chance, mit geschärftem Bewusstsein und damit stabiler aus dieser Krise herauszukommen:
    Wir erleben, dass es auf das Leben, wie wir es bislang führen durften, keinen Anspruch gibt.
    Ganz schnell können alle Annehmlichkeiten, die wir in den letzten Jahrzehnten geradezu als "Grundausstattung" unserer Existenz wahrgenommen haben, gefährdet oder sogar hinfällig sein.

    Wir können in dieser schwierigen Zeit wieder sichtbar werden lassen, dass menschliche Werte nicht nur abstrakt zur Orientierung dienen, sondern in solch existentiell bedrohlichen Lagen die Grundlage für ein solidarisches, würdevolles und erfolgreiches Überwinden der Probleme darstellen.

    Getragen von der Einsicht der Anfälligkeit menschlichen Lebens, zugleich aber auch bereichert durch die Erkenntnis, dass solidarisches Handeln, Rücksichtnahme und Empathie die wichtigsten Erfolgsfaktoren für eine Zukunft in Gesundheit, Freiheit, Frieden und hinreichendem Wohlstand darstellen, vertraue ich darauf, dass wir diese Krise gut meistern.
    Wirken Sie daran mit, unsere Gesellschaft stärker zu machen, als sie es vor der Corona-Pandemie war!

    Ich wünsche ihnen in dieser schweren Zeit von Herzen Umsicht, Mut, Verantwortungsbereitschaft und vor allem aber Gesundheit!

    Ihr
    Thomas Jühe
    Bürgermeister





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