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Aufsuchende Familienberatung

Familienbesucherin hilft von Anfang an
Die Stadt Raunheim möchte Eltern beim Bildungs- und Entwicklungserfolg ihrer Kinder aktiv unterstützen

Als erste Stadt in Hessen setzt die Stadt Raunheim eine Familienbesucherin ein, um junge Eltern von Anfang an - also nach Geburt des neuen Familienmitgliedes - im Umgang mit ihrem Kind zu unterstützen, zu beraten und zu begleiten. Die Besucherin wird die Familien daheim aufsuchen und sie informieren, welche Möglichkeiten zum Beispiel in der Frühforderung für das Kind vom Pampersturnen bis zum Babyschwimmen angeboten werden, wo es medizinische Betreuung gibt oder die in Raunheim vor Ort bestehende Säuglingsberatung zu finden ist.

Bisher erst mit drei Jahren
"Bisher kommen die Eltern erst dann mit uns und unseren Bemühungen um Bildung in Kontakt, wenn ein Kind in den Kindergarten geht - damit haben wir die ersten drei Jahre praktisch verschenkt", erklärt Bürgermeister Thomas Jühe. Dieses Potenzial soll durch das neue Projekt stärker genutzt werden. "Wir versprechen uns von der Familienbesucherin, dass Familien eine Unterstützung in der Erziehung und Entwicklungsförderung erfahren, die sich positiv auf ihr Kind auswirkt", erläutert Mario Klauer, Fachdienstleiter für Erziehung, Betreuung, Jugend und Bildung.

Vorteile der Bildung aufzeigen
Die Beratung und Information beschränkt sich aber nicht nur auf die Förderangebote für das Kind, sie umfasst auch ein Aufzeigen der diversen Maßnahmen und Initiativen für die Mütter und Väter wie Stillgruppen, Mütterkreise oder Frauentreffs, auch die behördliche Unterstützung bei Antragstellung von Eltern- und Kindergeld oder Unterhaltsvorschuss ist - bei Anzeige des Bedarfs - vorgesehen.
"Der Nutzen von Bildung und die Vorteile, die sich für das eigene Kind hieraus ergeben, soll so von Anfang an in die Familien transportiert werden", sagt Thomas Jühe.

Jüngste Stadt Hessens
Raunheim ist nach den Erhebungen des statistischen Landesamtes die jüngste Stadt Hessens. Die 15000 Einwohner sind im Durchschnitt 38,5 Jahre alt, landesweit sind es 42,7 Jahre. Auch vor diesem Hintergrund haben die Stadtverordneten ein "Bildungskonzept Raunheim" verabschiedet, mit dem die wirtschaftlich florierende Kommune jedem Kind die bestmögliche Unterstützung zu teil werden lassen möchte.

Elternhaus als Partner
Diese Förderung meint zunächst einen quantitativen und qualitativen Ausbau an Betreuungs- und Bildungsangeboten. "Das Elternhaus ist für uns jedoch der wichtigste Kooperationspartner, deshalb wollen wir auch hier frühzeitig Hilfe und Rat anbieten", sagt die Leiterin des neu gegründeten Fachbereichs Soziales und Kultur, Kerstin Mohr. "Wir wollen Partnerschaft signalisieren." Die Sorge, dass dieses Angebot nicht angenommen werden könnte, hat Bürgermeister Jühe nicht. "Eltern freuen sich eigentlich immer über gute Hinweise und Hilfestellungen, die der Entwicklung ihrer Kinder dienen. Außerdem genießen bereits die zahlreichen bestehenden Bildungsförderungsangebote der Stadt hohe Anerkennung."


Bei Bedarf wird übersetzt
Falls es wegen der Sprache Verständigungsschwierigkeiten geben sollte, wird eine Dolmetscherin stundenweise dazu kommen. "Gerade bei Eltern mit Migrationshintergrund ist es wichtig, dass das deutsche Betreuungs- und Bildungswesen erläutert und näher gebracht wird", ist Thomas Jühe überzeugt.

Spende ermöglicht Programm
Finanziert wird das neue Programm über eine Spende des Überlandwerk Groß-Gerau (ÜWG), das vom Bürgermeister hierfür ausdrücklich gelobt wird. "Das ÜWG hat sich den richtigen Sponsoring-Schwerpunkt gegeben, nämlich Bildungsförderung. Damit übernimmt es wie kaum ein anderes Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung", zeigt sich Jühe über das außergewöhnliche Engagement erfreut.

Grundlage für die Zukunft
Die Fachbereichsleiterin Kerstin Mohr verspricht sich von der Arbeit der Familienbesucherin auch auf längere Sicht einen weiteren wichtigen Vorteil: "Werden die jungen Eltern früh an die Angebote in der Stadt herangeführt, werden Hemmschwellen abgebaut - wir wollen die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen, die sich auch später während der Kindergarten- und Schulzeit fortsetzt."


Aufgaben der Familienbesucherin:
Beratung und Gratulation im Namen der Stadt Raunheim
Beratung in Säuglingsfragen, Tipps und Tricks rund um das Baby
Übergabe von Infomaterial zur Babypflege und Erziehung
Möglichkeiten und Angebote in Raunheim für die junge Familie
Aufnehmen von Wünschen und Bedarfen

Die Säuglingsberatung der Stadt Raunheim steht Ihnen außerdem jeden 3. Mittwoch im Monat mit Rat und Tat zur Seite.


Nicole Graf
Fachdienstleitung IV.1
Erziehung, Betreuung,
Jugend, Bildung (Bildungskonzept Raunheim)
E-Mail: n.graf@raunheim.de
Telefon: 06142 / 402 162




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