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Stadtplan


Vorkaufsrecht

Bei Übertragungen von Grundstücken hat die Gemeinde in bestimmten Fällen ein Vorkaufsrecht. Dies besteht beispielsweise bei

  • Grundstücken, für die der Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke festlegt,
  • Grundstücken, die in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet liegen.


  • Wollen Sie ein solches Grundstück erwerben, benötigen Sie ein sogenanntes "Negativzeugnis", damit das Eigentum im Grundbuch umgeschrieben werden kann. Mit dem Negativzeugnis bestätigt die Gemeinde, dass sie

  • kein Vorkaufsrecht für das Grundstück hat oder
  • dieses nicht ausübt.


  • An wen muss ich mich wenden?

    An die Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung, in der das Grundstück liegt.

    Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Kaufvertrag


  • Welche Gebühren fallen an?
    Die Kosten für ein Negativzeugnis betragen 25 Euro.

    Welche Fristen muss ich beachten?
    Die Gemeinde kann das Vorkaufsrecht nur binnen 2 Monaten nach Erhalt der Mitteilung über den Kaufvertrag ausüben.

    Rechtsgrundlage
    §§ 24 und 25 BauGB (Baugesetzbuch)
    §§ 24 bis 28 Baugesetzbuch (BauGB) - Gesetzliche Vorkaufsrechte der Gemeinde

    Was sollte ich noch wissen?
    Verfahrensablauf:
    Die Verkäufer- oder die Käuferseite muss der Gemeinde den Inhalt des Kaufvertrags mitteilen. In den meisten Fällen übernimmt dies das beurkundende Notariat. Es beantragt schriftlich die Ausstellung des Negativzeugnisses bei der Gemeinde, in der das Grundstück liegt.



    Manfred Albat
    Fachdienstleitung III.3
    Liegenschaften und Wirtschaftsförderung
    E-Mail: m.albat@raunheim.de
    Telefon: 06142 / 402-238




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