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Mit Faltenbecher und Ledersandalen in die Römerzeit



Erzieherfortbildung im Heimatmuseum

Die museumspädagogische Fortbildung von Erzieherinnen, die in den Raunheimer Kindertagesstätten arbeiten, hat in diesem Jahr im Heimatmuseum ihre Fortsetzung gefunden: 2017 und 2018 hatten unter Elke Fleißig bereits ähnliche Fortbildungen stattgefunden. Sozialpädagogin Fleißig war früher Kita-Leitung in Frankfurt und hat im dortigen Bildungsnetz gewirkt.

Diesmal bot Elke Fleißig einen Workshop zum Thema "Römerzeit" an. Vormittags startete die ganztägige Fortbildung mit einem Besuch im Archäologischen Museum in Frankfurt. Innerhalb der dortigen Dauerausstellung haben sich die Teilnehmerinnen den Abschnitt zur Römerzeit angeschaut. Mit diesen Eindrücken kehrten sie zurück nach Raunheim ins Heimatmuseum für den zweiten Teil der Fortbildung.

Elke Fleißig, Mary Rezkallah, Isil Sahin (von links)


Isil Sahin aus der städtischen Kita Wellenläufer und Mary Rezkallah aus der kirchlichen Kita Morgenstern nutzten die Gelegenheit, um sich Anregungen zu holen, wie sie den drei- bis sechsjährigen Jungen und Mädchen in ihren Kindertagesstätten die Lebenswelt der Römer näher bringen können. Inhalte der Fortbildung waren unter anderem Kochen/Ernährung, Kleidung, Spiele, Schule sowie die römische Familie.

Nina Finkernagel, die das Raunheimer Heimatmuseum von städtischer Seite leitet, hat mittlerweile eine Themenkiste zur Römerzeit bestückt, auf die das pädagogische Personal der Kindertagesstätten bei ihren Besuchen mit den Kindern zurückgreifen kann. Die Museumskiste enthält verschiedene Replikate. Den Kindern werden auf diese Weise haptische Erlebnisse geboten, da sie die Gegenstände allesamt anfassen dürfen. Die Nachbildungen ergänzen den Museumsbesuch über die Originalexponate hinaus, die in einer Vitrine ausgestellt sind.

Die Kinder finden in der Museumskiste eine römische Reibeschale, Faltenbecher in Terra-nigra-Optik, Trinkbecher und Teller in Terra-sigillata-Optik, einen Kochlöffel aus Zitronenholz) und eine Öllampe. Weitere Gegenstände sind zwei Münzen, ein Knochenwürfe und ein Astragalwürfel aus Messing, eine Wachstafel, Playmobilfiguren (vierköpfige römische Familie; römischer Tribun und drei römische Soldaten), ein Holzpferd auf Rollen sowie römische Ledersandalen.

Museums geöffnet:
Das Heimatmuseum hat das nächste Mal regulär am Donnerstag, 5. Dezember, von 14 bis 17 Uhr geöffnet sowie zusätzlich am Freitag, 6. Dezember, ab ungefähr 17.30 Uhr nach dem Weihnachtskonzert für Kinder der Paulusgemeinde in der benachbarten Pfarrkirche in der Mainstraße. Der Eintritt ist wie immer frei.




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