Blick auf den Haushalt für die Öffentlichkeit
„Was gibt es Wichtigeres als unseren Haushalt, die finanzielle Lage unserer Stadt?“, führte Ouariach in das Thema ein. Denn eine Bürgerversammlung solle über wichtige Angelegenheiten der Kommune unterrichten. Die Gastgeberin gab Auskunft, dass zunächst der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über eine externe Begleitung zur Haushaltskonsolidierung umgesetzt werde. Bei den Beratungsgesprächen sei dann darüber nachgedacht worden, die Erkenntnisse nicht nur der Politik und der Verwaltung, sondern auch der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Bislang sei der Haushalt für das Jahr 2026 nicht genehmigt worden. Von einem genehmigten Haushalt hänge jedoch das Gestaltungspotential der Stadt sowie ihre Prioritäten ab. „Wir können dafür sorgen, dass wir wissen, wo wir stehen, welchen Kurs wir einschlagen können und dass wir dabei gemeinsam auf dieselben Fakten schauen“, so die Stadtverordnetenvorsteherin.

Empfehlungen von Fachleuten, Entscheidungen durch die Stadtverordnetenversammlung
Zahlen und fachliche Einschätzungen über das Zahlenwerk gab Goldbach, mit Ergänzungen von Mosler. „Es ist nicht nur die Kernverwaltung zu betrachten“, so Moslers Hinweis. Um die Gesamtsituation von Struktur und Verbindlichkeiten zu erfassen, müsse wegen der Auslagerungen in Eigenbetriebe und Gesellschaften eigentlich die Konzernsicht betrachtet werden.
„Wir können nur empfehlen. Die Kommune, sprich die Stadtverordnetenversammlung, trifft die grundsätzlichen Entscheidungen. Der Magistrat und die Verwaltung setzen sie dann um“, erläuterte er weiter. In der aktuellen vorläufigen Haushaltsführung dürfe die Verwaltung indessen nur Pflichtaufgaben realisieren.



