Das Jugendcafé: Ein Ort zum Chillen, Austauschen und Mitmachen
„Wir bieten Kindern und Jugendlichen einen verlässlichen Raum, in dem sie ihre eigenen Ideen einbringen, selbstbestimmt ihre Freizeit gestalten und mit ihren Fragen und Themen immer auf offene Ohren treffen“, fasst Husovic das Konzept des Jugendcafés zusammen, das seit 2012 Jugendlichen ab 13 Jahren offensteht.
Darüber hinaus schafft die Einrichtung durch lebensweltorientierte Angebote wichtige Freiräume, die junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken und begleiten. Ideen werden gerne angenommen und möglichst umgesetzt. Ein monatlich konzipiertes Programm dient als Vorlage. „Die Meinung der Kinder und Jugendlichen interessiert uns und ist maßgebend für unsere Arbeit“, betont Husovic.
Neben zahlreichen Gesellschaftsspielen, einer Dartscheibe, Tischtennis und Tischkicker ist vor allem die Playstation 5 ein echtes Highlight für die Jugendlichen. „Das Jugendcafé wird gut angenommen. Einige Jugendliche kommen regelmäßig, es kommen aber immer mal wieder weitere dazu“, informiert Bodsch. Allerdings in der Mehrzahl von Jungen. Das Jugendcafé hat montags, dienstags und mittwochs jeweils von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Der Freitag ist von 14.30 bis 17.30 Uhr speziell für Mädchen reserviert.
Zum Sport und zum Lernen treffen
Neben den Angeboten im Jugendcafé findet jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr ein Lerntreff in der Mediathek statt, das von Johannes Bodsch begleitet wird. Hier können die Jugendlichen gemeinsam lernen, aber sich auch auf Referate vorbereiten oder Unterstützung bei einer Bewerbung erhalten.
Am Wochenende sorgen sportliche Aktivitäten in der Sporthalle der Pestalozzischule für Bewegung. Ganz neu im Programm sind außerdem kostenfreie Jumping-Fitness-Einheiten, die jeweils dienstags und freitags im Stadtzentrumsgebäude angeboten werden.
Die Lernstation: Mehr als Hausaufgaben machen
Die Lernstation für Kinder vom Grundschulalter bis zur siebten Klasse hat von montags bis donnerstags jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Hier können sie Hausaufgaben machen, spielen oder basteln.
Getreu dem Motto „spielerisch lernen“ werden die Kinder aber auch dabei unterstützt, ihre Sprachkompetenz zu erweitern und wichtige Alltagsfähigkeiten zu stärken – sei es beim gemeinsamen Einkaufen oder Kochen. „Wir gehen regelmäßig zusammen mit den Kindern in den Supermarkt. Das ist ein tolles Training für den Alltag: Hier lernen sie ganz praktisch, wie man einen Einkauf plant, Preise vergleicht und mit Geld umgeht.“, erklärt Husovic.
Musikschule präsentiert sich und verschiedene Instrumente
Auch die Musikschule Kelsterbach, die in Raunheim Unterricht anbietet, beteiligte sich am Tag der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. „Wer Lust hat, kann hier ein paar kleine Instrumente ausprobieren“, lud Leiter Marc Fischer ein. Er stellte unter anderem mit einer Kistentrommel, Orff-Instrumenten und einer Ratschgurke Rhythmus- und Perkussionsinstrumente vor. Die jungen Besucherinnen und Besucher konnten alle Instrumente anfassen und auch ausprobieren. In Fühlboxen konnte man versteckte Instrumente ertasten.