Zuversicht spenden
Auf ihrer Mut-Mach-Tour besuchte die Gruppe krebskranke Kinder und Jugendliche in insgesamt sieben Kliniken, ihre Familien und Unterstützende vor Ort. „Sie schenken ihnen allen Mut, Hoffnung und Zuversicht auf eine gesunde Zukunft“, informiert die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
Tückische Krankheit selbst besiegt
Bürgermeister David Rendel hatte für den Empfang seinen Urlaub unterbrochen. „Die eigene schwere Erfahrung zu nehmen und daraus Kraft für andere zu machen, verdient meinen allergrößten Respekt. Wir unterstützen Sie gerne und sind sehr darauf gespannt, Sie kennenzulernen“, betonte er. Im anschließenden Austausch erfuhr er mehr über die Initiative der jährlichen Regenbogenfahrt. „Wir alle können Mut verbreiten, weil wir die Krankheit besiegt haben“, erklärte eine Radlerin.
Die Mitte des Lebens in die Kliniken bringen
Teilnehmerin Annika Sachs dos Santos bedankte sich, dass die Gruppe im Bürgersaal einkehren durfte und hier verpflegt und betreut wurde. „Das war gerade eine beeindruckend schöne Szene, auf dem Rathausplatz in der Mitte Ihrer Kommune, im Herzen der Stadt zu sein“, beschrieb sie den Eindruck ihrer Ankunft. Dies sei auch das, was die Regenbogenfahrt verkörpere. Sie selbst hätten die Krankheit überstanden und seien zurück mitten im Leben. „Unsere Mission ist es, das Mitten-im-Leben-Stehen in die Kliniken zu bringen, denn hier sind Kinder, die aufgrund der Erkrankung aktuell nur eingeschränkt teilhaben können“, sagte sie.
All dies sei nicht möglich ohne Menschen, die sie unterstützten. Sachs dos Santos überreichte Bürgermeister Rendel als Dankeschön ein Foto vom Tourstart am Kasseler Schloss. Der Rathauschef machte deutlich, die Mut-Mach-Tour könne jederzeit wieder in Raunheim Halt machen und auf Unterstützung treffen.



