Tiergesundheit & Prävention

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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Im Landkreis Groß-Gerau ist Mitte Juni 2024 erstmals ein Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet worden. Seitdem laufen die Maßnahmen zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest und zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung in der Region – auch in Raunheim.

Im April 2025 konnten die Maßnahmen erstmals gelockert werden. Das Wegegebot und die Anleinpflicht von Hunden im Wald wurden aufgehoben, auch Veranstaltungen und Feuerwerk außerhalb von Ortschaften sind seitdem wieder erlaubt. Teilweise ist auch die Jagd wieder möglich, dringend notwendige Pflegearbeiten im Wald dürfen wieder durchgeführt werden.

Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten, wenn Sie im Wald unterwegs sind.

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

  • Die ASP ist eine Virusinfektion, die nur Haus- und Wildschweine befällt und dabei zu hoher Sterblichkeit führt. Es gibt keinen Impfstoff. Sobald eine Infektion nachgewiesen wird, müssen leider alle Tiere getötet werden.
  • Die Ansteckung der Wildschweine kann durch direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Tieren, Lebensmitteln oder Materialien erfolgen. 
  • Die ASP ist für Menschen oder andere Tierarten, z. B. Hunde, nicht ansteckend. Auch der Verzehr von möglicherweise kontaminiertem Fleisch stellt keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar.


So helfen Sie uns, die ASP zu stoppen

  • Werfen Sie Lebensmittelreste, insbesondere Fleisch- und Wurstwaren, nur in geschlossene Müllbehälter - oder entsorgen Sie sie am besten gleich zuhause.
  • Das Füttern der Wildschweine in den Gehegen im Raunheimer Wald ist verboten. Dem ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Leinen Sie Ihren Hund, insbesondere in der Brut- und Setzzeit, am besten im Wald an. 
  • Wenn Sie ein verendetes Wildschwein sehen, fassen Sie es bitte nicht an, halten Sie bitte Abstand und informieren Sie das Veterinäramt des Kreises Groß Gerau oder die Polizeistation Rüsselsheim sowie ggf. das Team Umwelt und Klimaschutz der Stadt Raunheim.


So kann das Wildschwein möglichst schnell auf das ASP-Virus untersucht werden. Bei einem positiven Test können dann sofort Bekämpfungsmaßnahmen eingeleitet werden. Denn je früher der Ausbruch der Tierseuche erkannt wird, umso wirksamer kann die ASP bekämpft werden.

Um Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten, hat die Kreisverwaltung Groß-Gerau unter der Rufnummer 06152-989 898 außerdem ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Allgemeinverfügungen des Kreises können Sie sich unten im PDF-Format herunterladen.

Bitte unterstützen Sie uns, damit die Tiere weiterhin gesund und sicher in den Gehegen leben können - und auch die ASP bei den wild lebenden Tieren eingedämmt wird.